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Histogramme


Histogramm - was ist das?
Histogramm stammt aus dem griechischen (histos=Gewebe, gramm=Darstellung) und ist die grafische Darstellung einer Verteilung (Häufigkeit) von Messwerten. In der Fotografie zeigt das Histogramm die Häufigkeit und Verteilung der Pixel unterschiedlicher Helligkeiten.

Im links gezeigten Beispiel-Histogramm sieht man, dass grundsätzlich alle Helligkeiten im Bild vorliegen, jedoch in unterschiedlicher Häufigkeit. Während sehr dunkle Bildbereich nur selten vor- kommen, treten helle/weiße Bildbereiche häufiger auf. Außerdem kann man erkennen, dass das Histogramm bis an den rechten Rand heranreicht (weiße Pixel). Dies deutet darauf hin, das einzelne Bereiche im Bild überbelichtet sind und vermutlich keine Zeichnung mehr enthalten.
 

Kamera oder Bildbearbeitung?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Helligkeitsverteilung im Bild (Histogramm) zu verändern: Kamera und Bildbearbeitung. Man könnte nun auf die Idee kommen, alles per Bildbearbeitung zu korrigieren und bei der Aufnahme der Automatik zu vertrauen. Dies führt aber in vielen Fällen nicht zum optimalen Ergebnis. Warum? Die im Bild gespeicherten Helligkeiten sind kein kontinuierlicher Verlauf. In den meisten Fällen (24 bit RGB) sind pro Farbkanal 8 Bit und damit 256 Helligkeitswerte unterschieden. Wenn man nun z.B. ein unterbelichtetes Bild per Bildbearbeitung korrigiert entstehen Lücken im Histogramm.

Innerhalb eines unterbelichteten Bild aus der Kamera (Bild oben links) sind nicht alle Helligkeits- werte ausgenutzt. Wird nun der vorhandene Bereich per Bildbearbeitung auf die volle Helligkeits- verteilung gespreizt, entstehen Lücken (Bild oben rechts). Dies bedeutet, dass nicht alle Helligkeitswerte im Bild vorhanden sind. Besonders bei feinen Farbverläufen im Bild entstehen so unschöne Farbsprünge. Außerdem steigt das Rauschen im Bild an, was die Qualität mindert.

Reale Bildbeispiele: Klicken Sie auf folgende Bilder, um sich die beschriebenen Effekte in der vergrößerten Ansicht genauer anschauen zu können. Die unsauberen Farbtreppen in dem per Bildbearbeitung korrigierten Bild sind deutlich sichtbar.

paprika3.jpg paprika2.jpg paprika.jpg

Das optimale Ergebnis entsteht, wenn gleich in der Kamera korrekt belichtet wird. Das entsprechende Histogramm verfügt über alle Helligkeitswerte. Per Bildbearbeitung muss nicht oder nur wenig korrigiert werden - das Foto besitzt optimale Qualität. Nun stellt sich die praktische Frage: Was muss ich tun, um ein korrekt belichtetes Foto aus der Kamera zu erhalten? Reicht es nicht aus, die Automatik über Belichtung entscheiden zu lassen? In vielen Fällen belichtet die Automatik tatsächlich recht ordentlich. Mindestens spezielle Belichtungs- situationen erfordern aber manuelle Eingriffe.
Lesen Sie dazu: Wie belichte ich optimal?

Häufig findet man in Anleitungen der Kamerahersteller oder Bildbearbeitungssoftware Hinweise darauf, dass ein "ideales" Histogramm in der Mitte einen "Bauch" besitzt und zu den Seiten abfällt. Diese Aussage gilt jedoch nicht allgemein, sondern nur für durchschnittliche Bildinhalte. Schaut man sich zum Beispiel das Schneebild (Ausfallstraße unseres Clubdorfes Glonn) unten links an, so ist ein überproportionaler Anteil weißer Bildbereiche (Schnee) durchaus gewünscht (Histogramm unten rechts). Die anzustrebene "Histogrammform" hängt also sowohl vom Bildinhalt als auch von der gewünschten Bildaussage ab.

Fazit:
Histogramme können also sowohl während oder kurz nach der Aufnahme (abhängig vom Kameramodell) als auch bei der Bildbearbeitung wertvolle Hilfsmittel sein, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Vorzuziehen ist immer die Anpassung der Belichtung während der Aufnahme. Nur im Notfall sollten gravierende Anpassungen per Bildbearbeitung vorgenommen werden, da sich die Qualität sichtbar verschlechtert.

Weiterführende Informationen:
Sofern man weitere Details zu Histogrammen erfahren möchte oder spezielle Fragen klären will, können diese Links weiterhelfen:

- Technische Erklärung von Histogrammen (Wikipedia)

Clubabend

An unserem nächsten Clubabend am 18.04.2018, 19.30 Uhr, machen wir eine Bildbesprechung mit Wertung, dazu bringt bitte jeder ein Foto mit.

Wettbewerbe 2018
Termine für die DVF-Wettbewerbe:

  • Deutsche Fotomeisterschaft (Essen), Einsendezeitraum 18.03 – 09.04.2018;
    Fotos werden Online eingereicht.
  • Bay. Fotomeisterschaft (Landesfotoschau) beim Fotoclub Arzberg, Einsendezeitraum 01.06. - 24.06.2018; Fotos online einreichen.  
Befreundete Fotoclubs:

Wir bedanken uns besonders bei den Mitgliedern befreun- deter Clubs, die unsere Ver- nissage zur Jahresausstellung besucht haben.

Marktgemeinde Glonn:



Unterstützt durch das:

Passbilder, Kameras, Zu- behör, Digitalabzüge, Studio- aufnahmen und vieles mehr. Inhaber Dr. Jürgen Bochynek präsentiert ein umfassendes und preiswertes Angebot rund um die Fotografie. Be- suchen Sie das Fotocenter vor Ort in Grafing.